Marcel Teucher

Alle Messetage - Halle 3 Stand E2

Marcel Teucher
© DG Design/Denis Günther
Marcel Teucher
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Marcel Teucher
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Erst im Alter von 16 Jahren packte Marcel der Rennvirus. Bei der Helferrallye vom Enduroklassiker "Rund um Zschopau" begann er seine Karriere. Nach einer Saison in der German Cross Country Serie folgte im Jahr 2006 der Einstieg in den Endurocup. Trotz einigen verletzungsbedingten Rückschlägen holte er einige Siege. Der Durchbruch erfolgte dann in der Saison 2009 mit dem Titel im Deutschen Enduropokal. Daraus entwickelte sich dann eine internationale Karriere mit 3 Jahren in der Enduro-Europameisterschaft. Zur Saison 2013 erfolgte der Umstieg in die Extremenduroszene, wo er nun erfolgreich unterwegs ist.
Einen der größten Erfolge feierte er mit dem Vizeeuropameistertitel im Superenduro 2016/2017. Marcel Teucher gehört zu den wenigen deutschen Endurosportlern, die regelmäßig an internationalen Extrem-Enduroveranstaltungen teilnehmen. Diese Events, die Mensch und Maschine alles abverlangen, erfreuen sich großer Beliebtheit, sowohl bei Teilnehmern als auch bei Zuschauern. In diesem Interview erzählt Marcel über seine Rückschläge und Erfolge in den letzten Jahren:

Als du bei der letzten Sachsenkrad zu Gast warst lagst du aussichtsreich im Kampf um eine Spitzenposition beim Superenduro Europacup. Was ist daraus geworden?

An die Superenduro-Saison 2016/2017 erinnere ich mich gern zurück. Nachdem es in Polen schon gut lief, folgten auch in Albi/Frankreich wieder gute Ergebnisse. Ich konnte dort mit Platz 3 erneut aufs Podest fahren. Im zweiten Lauf war ich nah am Rennsieg. Leider spielte die Technik aber nicht mit und ich musste in der letzten Runde noch Mike Hartmann passieren lassen. Dennoch reichte der Platz für den Vizemeistertitel im Superenduro Europacup. Umso bitterer, dass ich in dieser Saison nicht starten kann.

Warum kannst du in dieser Saison nicht starten?

Leider verletzte ich mich im Juni beim legendären Erzbergrodeo im Prolog am Knie. Mein Gefühl täuschte mich auch nicht, dass es sich erneut um einen Kreußbandriss handelte. Die gleiche Knieverletzung hatte ich bereits an meinem anderen Knie… So konnte ich die Schmerzen gut einschätzen. Wie fast alle vom Profifußball her wissen, ist ein Kreuzbandriss eine langwierige Sache. Dadurch war für mich die Saison 2017 leider schon im Juni beendet.

Was sind deine Pläne für das Jahr 2018?

Hauptsächlich geht es mir darum wieder fit zu werden und den Anschluss an meine alte Leistung wiederherzustellen. Dank Ortema, wo meine Operation problemlos durchgeführt wurde und der Physiotherapiepraxis Anke Beine bin ich aber guter Dinge. Der Extremendurosport befindet sich mittlerweile auf einem so hohen Niveau, da langt es eigentlich nicht wieder die Leistung von vor der Verletzung zu haben, sondern man muss sich auch weiterentwickeln und verbessern um dort zu landen wo man war.
Wenn alles nach Plan verläuft, möchte ich gern im April die in die neue Saison starten. Gleich am Anfang folgen 2 Läufe zur neuen HardEnduroSeries Germany (diese Serie wird auch bei der Sachsenkrad vorgestellt). Trotz meiner schlechten Erfahrung aus dem Vorjahr steht ein Start am Erzberg auf dem Plan. Nach einem Jahr Pause geht es dann für mich endlich wieder zu den Romaniacs und dem legendären RedBull Sea to Sky.

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